Beratung & Therapie

Raum zum Sortieren, Verstehen und Verändern

Manchmal gibt es Phasen im Leben, in denen man sich einfach nur aussprechen möchte – ohne gleich eine Psychotherapie zu beginnen. Vielleicht steckt man mitten in einer schwierigen Situation und fragt sich: Wie soll es jetzt weitergehen?

In solchen Momenten kann eine Beratung hilfreich sein. Sie bietet Raum, die eigene Lage zu sortieren, Gedanken zu klären und erste Schritte zu erkennen.

Die Themen sind dabei ganz unterschiedlich, zum Beispiel:

  • familiäre Probleme
  • Schwierigkeiten in der Partnerschaft
  • Konflikte oder Belastungen im Beruf
  • eine eigene schwere Erkrankung oder die eines nahestehenden Menschen
  • der Verlust eines Angehörigen
  • innere Unzufriedenheit
  • Ängste oder depressive Verstimmungen

Eine Beratung kann einmalig stattfinden – vielen Menschen reicht schon ein einziges Gespräch, um neue Perspektiven zu gewinnen. Manchmal sind auch mehrere Termine sinnvoll.

Im gemeinsamen Gespräch kann sich zudem zeigen, ob eine weiterführende Psychotherapie hilfreich wäre. Auch diese Entscheidung kann Teil der Beratung sein.

Aufstellungsarbeit in der Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz
Gesprächstherapie nach Rogers in den hellen Räumlichkeiten von Anja Gieselmann

Im Gespräch

Gesprächstherapie nach Carl Rogers

Die Gesprächstherapie geht auf den Psychologen Carl Rogers zurück. Er stellte fest, dass seelische Spannungen und psychische Störungen häufig dann entstehen, wenn das eigene Erleben und das Selbstbild nicht im Einklang sind.

Ein Beispiel: Wenn ein Kind bestimmte Bedürfnisse nicht ausleben konnte, weil es den Erwartungen seiner Eltern entsprechen musste, kann es diese Anteile von sich abspalten. Später im Leben entsteht dadurch das Gefühl, nicht ganz „stimmig“ mit sich selbst zu sein – was sich in innerer Unruhe, Selbstzweifeln oder Beziehungsschwierigkeiten zeigen kann.

Die Gesprächstherapie unterstützt dabei, diese inneren Widersprüche zu erkennen und wieder in Verbindung mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu kommen.

Ich höre Ihnen aktiv zu und spiegle das, was Sie sagen – ohne Bewertung oder Deutung. Dadurch können Sie Ihre Gedanken und Gefühle klarer wahrnehmen und Wege finden, sich selbst wieder näherzukommen.

Innere Bilder

Katathymes Bilderleben (Symboldrama)

Das Katathym-imaginative Bilderleben, oft auch Symboldrama genannt, ist eine tiefenpsychologisch fundierte Methode, die in den 1950er Jahren von Hanscarl Leuner entwickelt wurde. Der Begriff „katathym“ bedeutet „dem Gefühl folgend“ – und genau darum geht es in dieser Arbeit.

Im Mittelpunkt steht eine geführte Imagination – ein innerer Tagtraum, der die Verbindung zu eigenen Gefühlen, Körperempfindungen und inneren Bildern herstellt. Während dieser Imagination beschreibt die Klientin oder der Klient das, was sie oder er sieht, spürt oder erlebt.

So entsteht ein innerer Raum, in dem unbewusste Konflikte, Wünsche und Verhaltensmuster sichtbar und bearbeitbar werden.

In der anschließenden Nachbereitung kann es hilfreich sein, das Erlebte in einem selbstgemalten Bild festzuhalten oder schriftlich zu reflektieren.

Dieser Prozess führt häufig dazu, dass Themen, die bislang unzugänglich oder schwer ansprechbar waren, wieder in Bewegung kommen.

In meiner Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Oldenburg setze ich das Katathyme Bilderleben in der Regel ergänzend zur Gesprächstherapie ein – als sanfte und zugleich tiefgehende Methode, die inneres Wachstum und Selbstverständnis fördert.

Der erste Schritt

In Ruhe kennenlernen

In einem kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns kennen. Sie haben Gelegenheit, Ihr Problem oder Ihr Thema ausführlich zu schildern. Danach überlegen wir gemeinsam, wie es sinnvollerweise weitergehen kann.

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